Bewerbungsfoto erstellen — Kostenlos, schnell & privat
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört das Bewerbungsfoto nach wie vor zum guten Ton — auch wenn es seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) rechtlich keine Pflicht mehr ist. Ein Fototermin im Studio kostet schnell 50 bis 150 Euro. Die Alternative: ein gutes, gut beleuchtetes Foto selbst aufnehmen und den Rest im Browser erledigen.
Genau dabei hilft MiniPx. Die KI entfernt den unruhigen Hintergrund — Bücherregal, Küchenwand, Fenster — und liefert ein sauberes, transparentes PNG. Mit Pro setzt du direkt im Tool eine neutrale Fläche in Hellgrau, Weiß oder einer eigenen Farbe darunter und legst das Ergebnis auf eine Arbeitsfläche im Hochformat 3:4 (1200 × 1600 Pixel). Die Dateigröße stellt dieses Tool nicht ein — dafür komprimierst du die fertige Datei anschließend mit dem Kompressor für das Bewerbungsportal. Standardmäßig wird dein Foto dabei nicht hochgeladen: Das KI-Modell läuft auf deinem Gerät.
Was ein gutes Bewerbungsfoto ausmacht
Anders als beim Passbild gibt es beim Bewerbungsfoto keine biometrischen Vorschriften. Ein leichtes Lächeln und eine leicht gedrehte Kopfhaltung sind ausdrücklich erlaubt — das Bild darf sympathisch wirken. Üblich ist das Hochformat mit etwa 4,5 × 6 cm (Seitenverhältnis 3:4). Der Hintergrund sollte ruhig und einfarbig sein: Hellgrau, Weiß oder ein dezentes Blau sind die sichersten Optionen. Bei der Kleidung gilt die Branche als Maßstab — dunkles Sakko oder Blazer in Banken, Kanzleien und Konzernen, gepflegtes Smart Casual in Tech- und Kreativberufen.
Die Haarkanten entscheiden über den Eindruck
Ein schlecht freigestelltes Foto erkennt man zuerst am Haar: ausgefranste Kanten, weiße Säume, abgeschnittene Strähnen. Die Stufe „Bessere Qualität“ von MiniPx nutzt RMBG-1.4, ein KI-Modell für die allgemeine Freistellung, das auch mit Haaren gut umgehen kann. Einzelne Strähnen und lockiges Haar werden sauber vom Hintergrund getrennt. Wenn das Ergebnis trotzdem unsauber aussieht, ist meist das Ausgangsfoto zu klein oder unscharf — dann lieber neu fotografieren, mit Tageslicht von vorn.
Der komplette Ablauf im Überblick
Erst hier den Hintergrund entfernen. Danach im Verhältnis 3:4 zuschneiden, mit dem Gesicht im oberen Drittel. Für Online-Bewerbungsportale die Datei anschließend auf 100 KB komprimieren — viele Portale setzen solche Limits. Und falls du zusätzlich ein amtliches Foto brauchst: das biometrische Passbild hat eigene, strengere Regeln.
