MiniPx vs Pixelcut — Kostenlos, schnell & privat
Pixelcut ist ein beliebter Mobile-First-Fotoeditor mit KI-Hintergrund-Entferner, Magic Eraser und Design-Vorlagen. Er läuft als Web-App und als iOS-/Android-App. MiniPx ist ein datenschutzorientiertes Browser-Tool, das das KI-Modell auf deinem Gerät ausführt. Beide positionieren sich als schnelle, kostenlose Optionen — sie unterscheiden sich in Architektur und Funktionsumfang.
Wo die KI läuft
Pixelcut lädt dein Foto zur Verarbeitung auf die eigenen Server hoch. Das Versprechen ist Geschwindigkeit — sie betreiben GPU-Infrastruktur, und der Roundtrip ist schnell. MiniPx führt die KI standardmäßig im Browser aus, über WebAssembly + WebGPU. Das KI-Modell wird einmal heruntergeladen (~250 KB für die Instant-Stufe, ~44 MB für HD), im Service Worker zwischengespeichert und läuft danach vollständig auf dem Gerät — es sei denn, du bist Pro-Abonnent und schaltest Cloud HD für einen Lauf ein, wodurch genau dieses eine Foto hochgeladen und nach Abschluss des Laufs gelöscht wird.
Geschwindigkeitsvergleich
Beim ersten Foto ist Pixelcut schneller — kein Modell-Download nötig. Beim zweiten und jedem weiteren Foto einer Sitzung ist MiniPx vergleichbar oder schneller, weil keine Netzwerk-Latenz anfällt. Über einen Stapel von 20 Fotos gerechnet liegt die Gesamtzeit dicht beieinander. Der Vorsprung von Pixelcut schrumpft schnell.
Qualität des Freistellens
Beide liefern bei typischen Bildern hervorragende Ergebnisse. Pixelcut setzt auf ein eigenes Modell, stark abgestimmt auf E-Commerce-Produktfotos und Porträts. MiniPx HD nutzt RMBG-1.4, ebenfalls stark bei diesen Anwendungsfällen. Für die meisten Nutzer entscheidet nicht die Qualität zwischen den beiden.
Datenschutz
Pixelcut lädt hoch. MiniPx standardmäßig nicht. Wenn du Ausweisdokumente, private Fotos, unveröffentlichte Produktaufnahmen oder irgendetwas verarbeitest, das du zögern würdest zu teilen, ist der kostenlose On-Device-Weg von MiniPx die sicherere Architektur — die einzige Ausnahme ist Cloud HD, eine optionale Pro-Funktion, die ein einzelnes Foto für diesen Lauf hochlädt und nach Abschluss löscht; für Ausweisdokumente ist deshalb der kostenlose Standardweg der richtige. Pixelcuts Datenschutzrichtlinie ist angemessen und branchenüblich, aber ein Foto, das auf deinem Gerät bleibt, ist privater als eines, das kurz auf einem fremden Server liegt.
Funktionsumfang
Pixelcut ist ein Multitool-Fotoeditor: Hintergrund-Entferner, Magic Eraser, Design-Vorlagen, KI-Fotoverbesserer, Stapelverarbeitung. MiniPx deckt Freistellen + Komprimierung + Formatkonvertierung + Responsive-Sets + Wasserzeichen + Passfotos ab. Früher überschnitten sich beide nur beim Hintergrund-Entferner. Mit Cloud HD beantwortet MiniPx Pro nun auch Pixelcuts Magic Eraser und Fotoverbesserer — mit einem Objektentferner und einem KI-Fotoverbesserer, dazu Restaurierung und Kolorierung für alte Fotos — serverseitig, nur für das eine Foto, gelöscht, sobald der Lauf beendet ist. Der eigentliche Unterschied bleibt aber bestehen: Pixelcut ist ein Editor fürs Handy mit Vorlagen, MiniPx ein Werkzeugkasten für den Browser.
Preise
Pixelcut Pro kostet 10 $/Monat, bei jährlicher Abrechnung 8 $/Monat (~96 $/Jahr), für den vollen Funktionsumfang. MiniPx Pro kostet $3.24/Monat oder $29/Jahr im Launch-Angebot ($4.99 bzw. $39 zum Listenpreis) — und schaltet alle Funktionen (Komprimierung, Hintergrund-Entferner, Passfoto, Responsive-Sets, Wasserzeichen) in einem Paket frei. Deutlich günstiger.
Wann welches Tool
Wähle Pixelcut, wenn: du einen mobilen Multitool-Editor mit Vorlagen brauchst, deine Eingaben nicht sensibel sind und du das schnellstmögliche erste Freistellen willst. Wähle MiniPx, wenn: Datenschutz zählt, du ein Tool willst, das Freistellen + Komprimierung + Formatkonvertierung + Responsive-Sets abdeckt, du ein flaches Abo bevorzugst, das jedes Tool umfasst, oder du meist am Desktop arbeitest. Vergleiche auch: MiniPx vs Photoroom, MiniPx vs remove.bg.
